Europa-Börsen im Rebound-Modus – Anleger bleiben vor Wochenende vorsichtig
Europas Aktienmärkte haben sich am Freitag von ihren heftigen Verlusten am Vortag erholt. Gestützt von einer Entspannung an den Energie- und Terminmärkten sowie vagen Hoffnungen auf ein...
Darmspiegelung rettet Leben: Studie und Beispiele aus Mecklenburg-Vorpommern
Darmkrebs zählt in Deutschland wie weltweit zu den tödlichsten Krebsarten – und gilt dennoch als eine der am besten vorbeugbaren. Jährlich sterben hierzulande nach Angaben des Deutschen...
Arbeitsrechtler warnt: Exzessive Handynutzung kann Abmahnung nach sich ziehen
In vielen Büros gehört der schnelle Blick aufs Smartphone längst zum Arbeitsalltag. Eine explizite Regelung zur privaten Handynutzung gibt es in den meisten Unternehmen aber nicht, sagt der...
VW-Nominierungsausschuss setzt auf Stabilität an der Aufsichtsratsspitze
Volkswagen und die Porsche Automobil Holding SE setzen in ihren Kontrollgremien auf Kontinuität. Der Nominierungsausschuss des VW-Aufsichtsrats hat den amtierenden Vorsitzenden Hans Dieter...
Ernstfall-Szenario am Schelfwerder: Schwerin verknüpft Waldbrand- und Munitionsschutz
In Schwerin haben Katastrophenschützer am Wochenende ein groß angelegtes Waldbrand-Szenario auf munitionsbelastetem Gelände geprobt. Im Stadtteil Schelfwerder wurde ein Brand südlich des...

BRAIN Biotech erhält Stoffschutzpatent für CRISPR-BMC-Nuklease

23.03.2026


BRAIN Biotech hat vom Europäischen Patentamt ein Stoffschutzpatent für eine CRISPR-BMC-Nuklease erhalten und stärkt damit sein Technologieportfolio im Bereich des Genome-Editings. Das Patent mit der Nummer EP4301852 B1 deckt eine neuartige Familie von CRISPR-Nukleasen ab, die unter dem Namen BMC® (BRAIN Metagenome Cas) firmiert und laut Unternehmen eine hohe Aktivität in unterschiedlichen Organismen zeigt. Der Schritt gilt als wichtiger Baustein für die weitere Nutzung der Technologie sowohl in eigenen Forschungsprogrammen als auch in Kundenprojekten.

Die CRISPR-BMC-Nukleasen erzeugen gezielt DNA-Doppelstrangbrüche an definierten Stellen im Genom pro- und eukaryotischer Zellen. Diese Brüche können anschließend genutzt werden, um präzise genetische Veränderungen vorzunehmen und damit die Eigenschaften von Organismen zu modifizieren. Die Technologie lässt sich nach Unternehmensangaben in einer breiten Palette biologischer Systeme einsetzen, darunter Bakterien, Hefen, Pilze, Pflanzen und Säugetierzellen.

BRAIN Biotech positioniert BMC® als Ergänzung zu seinem bestehenden proprietären CRISPR-System BEC®. Beide Plattformen kommen insbesondere bei der Optimierung mikrobieller Produktionsstämme zum Einsatz. Zu den adressierten Organismen zählen etwa E. coli, Bacillus, Pichia und Aspergillus, die für die Herstellung von Biomolekülen wie Enzymen, Proteinen und sogenannten „Small Molecules“ eingesetzt werden. Das Unternehmen bietet Kunden an, die BMC®-Technologie gezielt zur Stammoptimierung in deren Produktionsprozessen zu etablieren.

Mit der Patenterteilung sieht BRAIN Biotech erhebliches Potenzial für die weitere kommerzielle Verwertung seiner CRISPR-BMC-Technologie über Lizenzen. Das Unternehmen hat bereits Nutzungsrechte an Akteure verschiedener Branchen vergeben und verweist darauf, dass das Patent einen wichtigen Beitrag zur Anwendungsfreiheit der eigenen Genome-Editing-Werkzeuge leistet. Konkrete Angaben zu Lizenzpartnern oder finanziellen Konditionen wurden in der Mitteilung nicht gemacht.